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Malteser Wiesental

Rettungshundestaffel

2012 - 2017           5 Jahre Rettungshundestaffel

Die Rettungshundestaffel Malteser-Wiesental wurde im November 2012 gegründet. Bereits zu diesem Zeitpunkt trainierten acht Hundeführer ihre neun Flächensuchhunde und ein Mantrailer. Drei Einsatzhelfer starteten ebenfalls mit ihrer Ausbildung.


Aktuell besteht die Rettungshundestaffel Malteser-Wiesental aus 12 Hundeführern mit 19 Hunden, davon sind 7 geprüfte Flächensuchhunde, 8 Flächensuchhunde in Ausbildung und 5 Mantrailer in Ausbildung sowie drei Einsatzhelfer. Einige der Hunde sind ebenfalls in der Trümmersuchhundeausbildung. Mehr über die Teams finden Sie unter dem entsprechenden Link.

  

Ihr Ansprechpartner vor Ort:

Anne Reinle
Leiterin Rettungshundestaffel

E-Mail senden

E-Mail: anne.reinle@malteser-wiesental.de

Die Rettungshundestaffel wird eingesetzt wenn z. B.
-    ein Senior nicht wieder im Altenheim erscheint oder sich sonst wo verirrt hat.
-    ein Pilzsammler nicht mehr aus dem Wald findet.
-    ein Kind  nicht mehr vom Spielen nach Hause kommt oder aus Schule/ Kindergarten nicht heimkehrt
-    Menschen z.B. durch eine Gasexplosion verschüttet und vermisst werden
-    Suizidgefährdete, abgängige Menschen.
-    von Angehörigen vermisst gemeldete Personen.

Für Menschen in den oben genannten beispielhaften Fällen helfen Rettungshunde schnell und zuverlässig. Nur ein Rettungshund ist in der Lage, eine Menschenkette von 30 Menschen nur mit seiner Nase zu ersetzen. Die Rettungshundestaffel Malteser-Wiesental ist Tag und Nacht einsatzbereit und dadurch schnell alarmiert.

Die Alarmierung erfolgt durch alle Polizeidienststellen in Baden-Württemberg über die zuständige Rettungsleitstelle. Wir helfen unbürokratisch. Unsere Einsätze sind ehrenamtlich.
 

Hundeführerin: Anne Reinle - Staffelleitung 

Hund:  Sophie, geb. am 03.01.2011 
Rasse: Australien Shepherd
Ausbildung: Flächensuchhund in Ausbildung, Trümmersuchhund in Ausbildung
Verweisart: Verbeller
 

Hundeführerin: Petra Seidl

Hund: Kimmie, geb. am 30.09.2010
Rasse: Pudel
Ausbildung:  Flächensuchhund in Ausbildung
Verweisart: Verbeller

Hundeführerin: Christina Szokoll

Hund: Hermine, geb. am 05.03.2013
Rasse: Altd. Hütehund- Mix
Ausbildung: Geprüfter Flächensuchhund 
Verweisart: Verbeller

Hundeführer: Marco Szokoll

Hund: Morla, geb. am 22.11.-2007
Rasse: Cattledog-Aussie-Mix
Ausbildung: Geprüfter Flächensuchhund
Verweisart: Rückverweiser

Hundeführer: Andrea Luge – Ausbilderin RH

Hund: Shen, geb. am 10.10.2010
Rasse: Altd. Schäferhund
Ausbildung: Geprüfter Flächensuchhund, Trümmersuchhund in Ausbildung
Verweisart: Verbeller
 

Hundeführer: Jürgen Häckel -  

Hund: Xena, geb. am 24.07.2009
Rasse: Tervueren
Ausbildung: Geprüfter Flächensuchhund, Trümmersuchhund in Ausbildung
Verweisart: Verbeller

Hund: Salim, geb. am 28.12.2014
Rasse: Tervueren
Ausbildung: Geprüfter Flächensuchhund 
Verweisart: Verbeller

Hundeführerin: Alexandra Hauser

Hund: Luca,  geb. am 23.03.2012
Rasse: Australien Shepard-Border-Mix
Ausbildung: Geprüfter Flächensuchhund
Verweisart: Verbeller

Hundeführerin: Tanja Asal

Hund: Coda,  geb.am 23.10.2016
Rasse: Mini Aussie
Ausbildung: Flächensuchhund in Ausbildung
Verweisart: Verbeller

Hundeführer: Kevin Köhler

Hund: Lisa,  geb. Januar 2017
Rasse: Australien Cattle Dog
Ausbildung: Flächensuchhund in Ausbildung
Verweisart: Verbeller

Einsatzleitung: Marco Szokoll 

Ausbildungsweg Mensch und Tier:

Die Ausbildungszeit ist für Hund und Hundeführer sehr umfangreich und dauert 18 bis 24 Monate, ab und an durchaus auch länger.

Die Ausbildung des zukünftigen Rettungshundes:  in unserer Staffel werden Hunde im Bereich  Flächen- und Trümmersuche ausgebildet.  Bereits ab dem 4. Lebensmonat kann mit der Ausbildung des zukünftigen Rettungshundes spielerisch begonnen werden. Das Höchstalter für die Rettungshundeausbildung beträgt bei uns jedoch 3 Jahre. Grund hierfür ist die Ausbildungsdauer von 18 bis 24 Monate sowie der Tatsache, dass der Hund bis zu seinem 7. Geburtstag mindestens eine Prüfung bestanden haben muss.
Bevor ein Hund zur Rettungshundeprüfung zugelassen wird muss Hund und Hundeführer sich einem Eignungstest für Rettungshunde unterziehen. Dieser wird meist in der Staffel mit externen Prüfern abgelegt.
Nach der Ausbildungszeigt folgt die Prüfung zum Flächensuchhund, welche ebenfalls von externen Prüfern abgenommen wird.

Welche Hunderasse eignet sich: Jede Hunderasse ist für die Ausbildung zum Rettungshund geeignet, auch Tierheimhunde oder Mischlinge. Jedoch sollte der Hund nicht zu klein (z.B. Yorkie) und auch nicht zu groß und schwer (z.B. Irischer Wolfshund) sein. Herdenschutzhunde und Hunde, die unter die Kategorie „Listenhunde“ fallen dürfen nicht zur Ausbildung aufgenommen werden. Die Hunde sollten nicht zu ängstlich sein, jedoch auch keine dominanten Raufer.
Anforderungen an den Hundeführer: Einzelkämpfer sind bei uns nicht gut aufgehoben, der Hundeführer sollte unbedingt Teamfähigkeit mitbringen, da wir hier sehr eng im Team arbeiten. Psychische und physische Belastbarkeit sowie Zeit fürs „Hobby Hund“ sollte mitgebracht werden. Ebenfalls sollte der Hundeführer bereit sein sich in Aktivitäten außerhalb der Staffel mit einzubringen.

Ausbildungsthemen für den Hund in Flächensuchhunde und Trümmersuchhunde:

•    Gewöhnung an Feuer, Rauch und Lärm sowie weitere unterschiedliche Umwelteinflüsse
•    Gerätearbeit
•    Trümmerarbeit
•    Sucharbeit in Feld / Wald / Wiesen
•    Gehorsam

Ausbildung Rettungshundeführer:

•    Erste-Hilfe am Menschen
•    Ausbildung zum Einsatzsanitäter
•    Erste-Hilfe am Hund
•    Kynologie
•    Karten- und Kompass-Kunde
•    Einsatztaktik
•    Trümmerkunde
•    Funksprechen
•    Unfallverhütung

Prüfungen:

•    Eignungstest: nach ca. 6 – 12  Monaten
•    Prüfung im Bereich Flächensuche und / oder Trümmersuche am Ende der Ausbildung nach 18-24 Monaten
•    regelmäßige Wiederholungsprüfungen  jeweils nach 18 Monaten nach der letzten bestandenen Prüfung.
Prüfung wird in 4 Bereiche unterteilt und abgenommen: Theorie, Offene Anzeige, Gehorsam und Suche

Training:

Von Frühjahr bis Herbst findet  das Training zwei Mal pro Woche (Dienstagabend und Samstag tagsüber) in wechselnden Waldtrainingsgebieten im Landkreis Lörrach bis Landkreis Waldshut statt. Ebenfalls stehen uns diverse Örtlichkeiten zum Trümmertraining zur Verfügung.

Während der Schmuddelwetterzeit im Winter findet das Training auf genehmigten beleuchteten Parkplätzen oder ein einem Abbruchhaus statt, sofern das Wetter es nicht zulässt im Wald zu trainieren. Dennoch wird auch hier ab und an ein Nachttraining im Wald stattfinden. Um die Theoriethemen nicht zuvernachlässigen wird während der Winterzeit dieses aufgefrischt, Neuerungen ergänzt und lebensrettende Maßnahmen vertieft und geübt.

Hinzu können unter Umständen noch zusätzliche Trainingseinheiten kommen wie z.B. Boottraining, Hubschraubertraining, Training mit anderen Staffeln oder  Organisationen (THW, Feuerwehr, DLRG, Bergwacht etc.) oder Fortbildungen.
Einsätze: Diese sind in der Regel meist Flächensuchen, und finden überwiegend abends bzw. nachts, oft auch in unwegsamem Gelände, statt. Für die Teilnahme an einem Einsatz ist eine bestandene Prüfung des jeweiligen Suchteams (Hund & Hundeführer) Voraussetzung.

Hundeführer ohne einsatzfähigen Hund (noch nicht bestandende Prüfung) gehen als Helfer mit in den Einsatz und unterstützen dort unsere Rettungshundeteams oder Rettungshundeteams anderer Organisationen.
 

In unserer Staffel gibt es eine Probezeit von drei Monaten. In dieser Zeit können wir uns gegenseitig „beschnuppern“ und der Interessent kann herausfinden, ob die Rettungshundearbeit für ihn und/oder seinen Hund geeignet ist und er sich in der Staffel wohlfühlen könnte, sowie ob er den nicht unerheblichen Zeitaufwand auf sich nehmen möchte. Ebenso kann die Staffel in dieser Phase Hund und Hundeführer kennenlernen und einschätzen, ob die beiden zur Gruppe passen und/ oder geeignet sind.

Für ein Probetraining oder weitere Fragen kontaktieren Sie bitte unsere Staffelleitung Anne Reinle.

Weitere Informationen

Medizinprodukte-
sicherheit

Gemäß § 6 Abs. 1 MPBetreibV müssen Gesundheitseinrichtungen einen Beauftragten für Medizinprodukte-
sicherheit bestimmen. Nach Abs. 4 muss eine Funktions-E-Mail-Adresse des Beauftragten für Medizinprodukte-
sicherheit auf der Internetseite der Gesundheitseinrichtung bekannt gemacht werden. Den Beauftragten für Medizinprodukte-
sicherheit im Malteser Rettungsdienst und den Einsatzdiensten der Malteser können Sie unter Beauftragter.MP-Sicherheit.Notfallvorsorge(at)malteser(dot)org kontaktieren.

 

Unser Spendenkonto: Malteser Hilfsdienst e.V.  |  Pax-Bank  |  IBAN: DE03370601201201207122  |  BIC / S.W.I.F.T: GENODED1PA7